| Kaufberatung |
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Welche Golfschläger soll ich kaufen?
Tipp 1 Kaufen Sie keine Imitate aus Asien oder billige Golfschläger von welchen Sie noch nie gehört haben (No Name Produkte). Diese sind ihren Preis nicht Wert und Sie werden damit Ihr Golfspiel auch nicht verbessern können. Zudem werden Sie das Geld für ein Golfset oder einen Golfschläger 2 x ausgeben müssen, da Sie nach kurzer Zeit sicherlich nicht mehr damit zufrieden sein werden. Seien Sie auch vorsichtig mit dem Kauf von Golfschläger in Auktionen, auch wenn diese neu sind. Bei gebrauchten Schlägern ist oft der Zustand nicht genau erkennbar, bei neuen Markenschlägern handelt es sich oft um Imitate aus China, welche wie bei den Uhren fast zu 100 % identisch aussehen aber nur aus minderwertigen Materialien hergestellt werden. Wenn Sie eine günstige Alternative suchen, dann kaufen Sie Clone Golfschläger. Seriöse Hersteller von Clone Golfschlägern verwenden dieselben Materialien von denselben Lieferanten wie es die Markenhersteller tun. Obwohl Clone Golfschläger billiger sind als Markenschläger erhalten Sie für Ihr Geld qualitativ gute Golfschläger. Lesen Sie unseren über Golf Clones um detaillierte Informationen zu erhalten. Wenn Sie aber trotzdem lieber die Originalschläger von Nike, Callaway, Titleist, Ping, TaylorMade, Mizuno usw. spielen wollen, dann kaufen Sie sicherlich besser diese. Denn letztendlich ist entscheidend dass Sie sich mit Ihren Schlägern wohl fühlen und dass Sie somit Ihr Spiel verbessern können.
Tipp 2 Testen Sie wenn möglich zuerst ein paar verschiedene Markenschläger. So finden Sie am Besten heraus welcher Schlägertyp am Besten zu Ihnen passt und mit welchem Sie sich wohl fühlen. Sie können danach immer noch als Alternative die billigeren, sehr ähnlichen Clone Golfschläger kaufen.
Tipp3 Glauben Sie dem weit verbreiteten Mythos “je höher der Preis desto besser das Golfspiel“ nicht! Denken Sie einmal darüber nach ob ein Driver wirklich 300 – 600 Euro und ob ein Eisenset wirklich über 1000 Euro Wert sein können. Die grossen Hersteller bezahlen Millionen damit die Golfprofis Ihre Produkte benutzen und damit viel Werbung betreiben. Tiger Woods verdiente 2007 über 100 Millionen nur mit Werbeverträgen. Und trotzdem machen die grossen Hersteller immer noch riesige Gewinne. Und wer bezahlt für das? Hohe Preise bezahlen, heisst nicht, automatisch ein tiefes Handicap zu erreichen. Aber ein gut gewählter Schläger, auch wenn er günstig ist, tut dies.
Tipp4 Lesen Sie unbedingt den untenstehenden Artikel "Kaufberatung für Golfschläger" damit Sie ein wenig Ahnung davon haben, welche Golfschläger am Besten zu Ihnen passen.
Folgende Punkte sollten Sie beim Kauf von Schläger berücksichtigen
1) Schaft (engl. Shaft)
2) Flex des Schaftes Der sogannte Flex eines Golf Schaftes hat den grössten Effekt auf das Gefühl und einen mittleren Effekt auf die Distanz. Darum hat der Flex auch einen Einfluss auf die richtige Wahl eines Schlägers. Der richtige Flex kann anhand der Schwung-Geschwindigkeit (engl. Swing) ermittelt werden. Falls Sie Ihre Geschwindigkeit nicht kennen, können Sie dies meistens bei einem lokalen Händler messen lassen. Wenn Sie Ihre Schwung-Geschwindigkeit kennen, dann halten Sie sich an die untenstehenden Informationen.
Schwung-Geschwindigkeiten (Swing) mit dazugehörendem Flex
3) Hybrid/Rescue-Schläger Kaum ein anderer Schlägertyp steht aktuell so im Mitttelpunkt des Interesses der Golfer wie das Hybrid, auch Rescue-Schläger genannt. Die Hybrids sind Mischungen aus Holz und Eisen. Ursprünglich sollten die Hybriden in erster Linie die langen, schwer zu spielenden Eisen ersetzen. Der Vorteil: Die Hybriden verbinden die bessere Spielbarkeit der Eisen mit der Länge der Hölzer. Je nach Loft und Schwunggeschwindigkeit liegt die Länge der Hybridschläger zwischen 150 und 220 Meter.Mehr Länge ist aber nur ein Vorteil, den die Hybrids zu bieten haben. Sie eignen sich auch hervorragend für Schläge aus dem Rough. Wegen des größeren und schwereren Kopfes gleiten die Hybrids besser durch das Gras. Die Gefahr hängen zu bleiben wird reduziert.Wegen dieser Vorteile sind die Hybriden gerade für Einsteiger eine sehr sinnvolle Schlägervariante. Mit einem 3er und 5er Hybrid können die schwer zu spielenden Eisen 2, 3 und 4 eliminiert werden. Aber auch die Tourpros haben ihre Vorzüge entdeckt und so ist es kein Wunder, das sich die vielseitigen Golfschläger auch in immer mehr Golfbags der Professionals befinden.
4) Länge der Schläger Alle Golfer sollten die Standardlängen benutzen, es sei denn Sie sind kleiner oder grösser als andere Personen. Schläger mit Standardlängen erlauben es den Spielern den Ball durchschnittlich mehr in der Mitte zu treffen was die Genauigkeit und auch die Weite verbessert. In den letzten Jahren haben leichte Titanium Driver Köpfe und sehr leichte Graphitschäfte die Länge der Golfschläger erhöht. Das sind gute und schlechte Neuigkeiten. Das Gute dabei ist, dass man mit längeren Schlägern eine grössere Weite erreicht. Je länger der Schläger ist desto mehr Geschwindigkeit wird mit dem Schlägerkopf generiert, was dann wiederum Einfluss auf die Weite hat. Das Schlechte daran ist, dass je länger ein Schläger ist, desto schwieriger wird es den Schläger zu kontrollieren was wiederum die Genauigkeit eines Schlages verringert. Ein Driver, welcher genau in der Mitte getroffen wird eine Länge von 109 cm hat, erreicht eine Weite von 227 Meter. Ein Driver mit 110 cm erreicht 238 Meter. Ein Driver mit 111,5 cm erreicht 246 Meter. Ein Driver mit 113 cm erreicht 250 Meter. Ein Driver mit 114,5 cm erreicht etwa 255 Meter. Wie Sie sehen gibt es nur eine erhebliche Verbesserung der Weite mit Schlägern bis zu 111,5 cm. Danach steigert sich die Länge nur noch minimal. Fazit: Es hat keinen Wert die Genauigkeit für ein paar Meter zu opfern. Spielen Sie deshalb nur mit Driver-Schlägerlängen unter 111,5 cm.
Wenn Sie grösser oder kleiner sind als „Standard“ dann können Sie Ihre richtige Schlägerlänge so ermitteln: Aufrecht und locker mit Schuhen hinstellen. Rechtshänder messen den linken Arm, Linkshänder den rechten. Maßgebend ist der Abstand vom Boden bis zum Handgelenk. Die untenstehende Tabelle zeigt Ihnen anhand der Körpergrösse und des Abstandes Boden bis Handgelenk welche Grösse für Sie die richtige ist. Die jeweiligen Standardlängen können Sie in der Tabelle oben entnehmen. Weil die Längen der Golfschläger meistens in Inch/Zoll angegeben werden, haben wir dies hier auch so aufgelistet (1 Inch = 2,54 Zentimeter).
6. Stahlschäfte oder Graphitschäfte – Generelle Empfehlungen
7. Driver - Der Neigungswinkel der Schlagfläche ist entscheidend Wenn Sie vom Tee abschlagen, dann hat der Neigungswinkel der Schlagfläche (engl. Loft) hat den grössten Effekt auf die Weite. Darum ist es sehr wichtig, dass Sie den richtigen Neigungswinkel für Ihren Driver wählen. Spieler mit einem etwas langsameren Schwung (Swing), normalerweise Damen und Senioren, sollten einen Driver mit einem stärkeren Winkel verwenden. Ein stärkerer Winkel verleiht Ihnen eine höhere Flugbahn wodurch der Ball weiter fliegt. Das ist für Sie vielleicht erstaunlich, denn viele erfahrene Spieler denken heute immer noch, dass mit geringerm Winkel der Ball weiter fliegt. Doch dies ist falsch. Spieler mit einem schnelleren Schwung brauchen lediglich weniger Winkel damit sie immer noch die maximale Weite erreichen. Die folgenden Informationen sollten Ihnen hilfreich sein um den richtigen Driver zu finden.
Empfohlene Winkel für Driver
8. Die Schlagweite - Distanz Warum fliegt ein Golfball so weit? Es gibt vier Hauptgründe warum ein Golfball weit fliegt. 1) Die Zusammensetzung eines Golfballs. Einige Bälle gehen weiter als andere. In der Regel fliegen Markenbälle weiter als andere Bälle. Driving Range Bälle fliegen normalerweise weniger weit. 2) Der Neigungswinkel des Schlägers. Weniger Neigungswinkel für Spieler mit schnellem Schwung = weitere Schläge. Mehr Neigungswinkel für Spieler mit langsameren Schwung = weitere Schläge. 3) Die Länge des Schlägers. Je länger ein Schläger ist (bis zu einem bestimmten Punkt, siehe oben) je weiter fliegt der Ball. 4) Der letzte und wichtigste Punkt ist die Schwunggeschwindigkeit (Swing). Je grösser die Schlägerkopfgeschwindigkeit, je weiter fliegt der Ball. Was denken Sie warum Tiger Woods den Ball so weit schlägt? Weil er mit seinem Driver eine Geschwindigkeit von 200 km/h generiert! Die Meisten anderen Golfpros sind nicht in der Nähe dieser Geschwindigkeit. Weil die Geschwindigkeit des Schwungs solch grosse Auswirkungen auf die Distanz hat, muss man verstehen, dass die Schläger-Hersteller in diesem Bereich den Golfer nur sehr gering unterstützen können. Man kann ja schliesslich die Physik des Spiels nicht ändern. |
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